Unglaubwürdige Frauenförderung der CDU

Die beiden Kreisvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Andrea Sieber und Ute Klaperoth-Spohr bedauern und kritisieren, dass die Landtags-CDU keine Frau für das Amt der Landtagspräsidentin vorgeschlagen hat, ...

 

Die beiden Kreisvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Andrea Sieber und Ute Klaperoth-Spohr bedauern und kritisieren, dass die Landtags-CDU keine Frau für das Amt der Landtagspräsidentin vorgeschlagen hat, obwohl sich mit Monika Stolz und Friedlinde Gurr-Hirsch gleich zwei profilierte CDU-Frauen für das Amt der Landtagspräsidentin angeboten hätten. „In seiner ersten Amtshandlung als Fraktionschef hat Guido Wolf gleich gezeigt, wie unglaubwürdig seine vollmundige Ankündigung ist, Frauen fördern zu wollen“, so Sieber und Klaperoth-Spohr. „Diese Entscheidung hat nichts mit Frauenförderung zu tun sondern ist im Gegenteil, bezüglich der Chancengleichheit für Frauen mal wieder ein Schritt zurück. Daher ist auch Skepsis angebracht bei den Versprechungen der CDU, Frauen in Baden-Württemberg bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen. Die Nicht-Wahl einer Landtagspräsidentin ist eine schallende Ohrfeige für alle Frauen, die verantwortliche

Positionen in Unternehmen und öffentlichem Dienst anstreben“.

Jessica Messinger, Mitglied im Grünen Landesvorstand und frauenpolitische Sprecherin unterstreicht dies: „Die Wahl von Wilfried Klenk zum neuen Landtagspräsidenten ist ein deutliches Zeichen für den eingeschlagenen konservativen Kurs von Guido Wolf. Die CDU will zwar laut Programm Frauen in den Fokus stellen, schafft es aber trotz profilierter Kandidatinnen nicht, dieses Vorhaben umzusetzen“.

 

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