Spitzenkandidat für Regionalwahl
Werner Neher skizzierte bei seiner Bewerbung für die Kandidatur zur Regionalversammlung die Schwerpunkte grüner Politik für die Region:
Vordringlich ist für ihn eine radikale Reform der Tarifstruktur im VVS. Es darf nicht sein, dass ein Volkshochschulkurs notwendig ist, bevor jemand ein Ticket aus dem Fahrkartenautomat lösen kann. Günstigere Einzeltickets, aber vor allem auch Dauerkarten müssen einen Anreiz geben, damit mehr Leute von der Straße auf den ÖPNV umsteigen.
Tangentiallinien, wie zum Beispiel von Waiblingen nach Esslingen, die heute ohne große Investitionen möglich wären, müssen zur Entlastung eingerichtet werden. Ein Verzicht auf das vollkommen überzogenen Projekt Stuttgart 21 würde für viele notwendige Maßnahmen Geld frei machen. Hier forderte er vor allem von der ganzen SPD ein Umdenken.
Der Flächenverbrauch in der Region ist durch den neuen Regionalplan begrenzt worden. Bei der Planung von Einzelhandels-, Gewerbe- und Industrieansiedlungen forderte er von der Region organisierte Kooperationen zwischen den Kommunen und ein Ende der unsinnigen Konkurrenz zwischen den Städten und Gemeinden.
Werner Neher versprach sein Amt in der Regionalversammlung dazu zu nutzen, die Mitglieder, Ortsverbände und MandatsträgerInnen rechtzeitig von den Planungen der Region zu unterrichten und in den Diskussionsprozess einzubeziehen
Zur Person:
Werner Neher, (57)
1980 Gründungsmitglied der GRÜNEN in Schorndorf ,
Stadtrat in Schorndorf seit 1984, zur Zeit Fraktionssprecher der 5-köpfigen Fraktion.
Beruf: Einzelhandelskaufmann.








