DIE GRÜNEN IM REMS-MURR-KREIS

Unser Ortsverband umfasst die Gemeinden Backnang, Allmersbach im Tal, Althütte, Aspach, Auenwald, Burgstetten, Kirchberg an der Murr und Weissach im Tal.

Unsere Ansprechpartner

Willy Härtner

Lichtensteinstr. 31, 71522 Backnang

Tel: 07191 / 72489

E-Mail: willy.haertner@web.de / Website: http://www.willy-haertner.de

 

Andrea Maria Kirchhof

Bertha-von-Suttner-Weg 14, 71522 Backnang

Tel: 07191 / 87418

E-Mail: ov.backnanger-bucht@gruene.de

Unser Ortsverbandsvorstand

... wurde im Mai 2016 für zwei Jahre gewählt und setzt sich wie folgt zusammen:

 

Götz Poppitz (Vorstandssprecher, Presse- und Mitgliederkommunikation)

Elisabeth Krapp (Kasse und Mitgliederverwaltung)

Andrea Kirchhof (Stellv. Sprecherin / stellv. Kasse)

Walter Fritz

Willy Härtner

Manuel Oberneder

Unsere Verbandssatzung

=> Satzung als PDF-Download

 

Die Satzung wurde beschlossen in der Jahreshauptversammlung am 12. Juni 2015. Ein herzliches Dankeschön allen am Zustandekommen Beteiligten!

Unsere Fraktion im Gemeinderat Backnang

Wir sind gegenwärtig mit vier Stadträten/-innen im backnanger Gemeinderat vertreten:

 

Willy Härtner - Fraktionsvorsitzender

Rainer Lachenmaier

Melanie Lang

Eric Bachert

 

=> Link zur Übersicht des Gemeinderates auf backnang.de

=> Link zum Text der Haushaltsrede 2015, Willy Härtner, 4. Dezember 2014

Unsere Vertreter im Kreistag

Wir sind gegenwärtig mit zwei Kreisräten/-innen im Kreistag Rems-Murr vertreten:

 

Ulrike Sturm

Willy Härtner

 

=> Link zur Übersicht des Kreistags auf Rems-Murr-Kreis.de 

Unsere "Grüne Runden" 2016

Wir Backnanger Grünen, FreundeInnen und UnterstützerInnen treffen uns regelmäßig, normalerweise jeweils am zweiten Freitag eines Monats.

Treffpunkt ist in der Regel (wenn nicht ganz ausdrücklich anders angegeben) um 20 Uhr im AWO-Keller, Aspacher Str. 32 in Backnang.

 

Neugierig? Dann schaut doch einfach einmal vorbei und diskutiert bei uns mit!

So einfach funktioniert Bürgerbeteiligung...

 

Hier die Termine für das Jahr 2016:

22. Januar
19. Februar
04. März => Achtung! Wir treffen uns diesmal ab ca. 19:30 Uhr im Merlin in Backnang!!!
01. April
13. Mai - Jahreshauptversammlung mit Vorstandsneuwahlen
03. Juni
08. Juli
09. September
07. Oktober
11. November
09. Dezember

 

 

  

8. Juli 2015: Bürgerdialog „Grün regiert“ mit Silke Krebs

Liebe Freundinnen und Freunde,

 

im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Grün regiert“ treten Vertreterinnen und Vertreter aus der Landesregierung regelmäßig in den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern, präsentieren aktuelle Projekte und stellen sich den Fragen aus dem Publikum.

 

Am Mittwoch, 8. Juli 2015 um 19.30 Uhr

 

lädt der Grüne Landesverband Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Rems-Murr ein zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion mit Silke Krebs, Ministerin im Staatsministerium. Eines der Themen, die grade im Fokus stehen, ist zum Beispiel die Flüchtlingspolitik.

 

Veranstaltungsort ist das

Schumm-Forum

Fornsbacher Straße 36

71540 Murrhardt

 

Parteimitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

=> Einladung als PDF-Datei

Mittwoch, 20. Mai 2015: Besuch Landesvorstand Bündnis 90/Die Grünen bei der ERLACHER HÖHE

Wolfgang Sartorius, Thekla Walker, Oliver Hildenbrand, Bernd Messinger, Götz Poppitz und Betriebsleiter Reiner Schumacher

(Großerlach, 22.05.15) Die Landesvorsitzenden von Bündnis90/DIE GRÜNEN, Thekla Walker und Oliver Hildenbrand, waren vergangenen Mittwoch zu einem Informationsbesuch bei der ERLACHER HÖHE in Großerlach. Gemeinsam mit der Kreisvorsitzenden Andrea Sieber und dem Backnanger Landtagskandidaten Götz Poppitz informierten sich die Grünen-Politiker über die vielfältige Arbeit der diakonischen Einrichtung.

 

Vorstand und Geschäftsführung, Wolfgang Sartorius und Bernd Messinger, nutzten die Gelegenheit, der grünen Landesspitze die aktuellen sozialpolitischen Herausforderungen, insbesondere im Bereich Wohnungslosen- und Arbeitslosenhilfe näherzubringen. „Die Zahl der Wohnungslosen ist seit 2013 mit weit über 11.000 Personen in Baden-Württemberg noch einmal deutlich angestiegen. Die Hilfeangebote der ERLACHER HÖHE sind alle vollkommen ausgelastet. Die Armutsentwicklung geht mit Wohnungsnot und immer Menschen ohne Obdach einher“ zeigte sich Vorstand Wolfgang Sartorius sehr besorgt. „Wir sind der grün-roten Landesregierung sehr dankbar dafür, dass diesem Problem mit einer deutlichen Erhöhung der Investitionsfördermittel des Landes begegnet wurde. Die caritativen Einrichtungen konnten dadurch den dringendsten Teil ihres Investitionsstaus mit Modernisierungs- und Ausbaumaßnahmen abarbeiten“, sagte der kaufmännische Geschäftsführer Bernd Messinger. „Es fehlt allerdings immer noch eine landesweite Steuerung für eine standardisierte Weiterentwicklung der Wohnungslosenhilfe, denn nicht alle Landkreise sind so vorbildlich aufgestellt wie der Rems-Murr-Kreis,  hier ist die Landespolitik gefragt“, so die Forderung von Bernd Messinger, im Ehrenamt Mitglied des Rems-Murr-Kreistags und des Diakoniefachverbands Wohnungslosenhilfe. „Des Weiteren brauchen wir dringend eine neue Initiative zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für einkommensschwache Mieter“ lautete eine weitere Forderung der ERLACHER HÖHE, die den Landesvorsitzenden der Grünen fein säuberlich aufgelistet ausgehändigt wurde.

 

Langzeitarbeitslosenhilfe, ein weiteres Arbeitsfeld der ERLACHER HÖHE, war der 2. Schwerpunkt des Meinungsaustauschs. „Während die grün-rote Landesregierung in Sachen Langzeitarbeitslosigkeit mit dem Modell „Passiv-Aktiv-Transfer“ modellhaft zeigt, wie erfolgreiche Integration gelingen kann, scheint der Bund inzwischen die große Mehrheit der über eine Million langzeitarbeitsloser Menschen abgeschrieben zu haben,“ kritisierte Wolfgang Sartorius. „Die Fördermittel des Bundes wurden trotz gleichbleibender Zahl Langzeitarbeitsloser, seit 5 Jahren weit mehr als 1 Million Betroffener, um mehr als die Hälfte zurückgefahren. Wir würden sehr gerne viel mehr Langzeitarbeitslose beschäftigen, doch wir erhalten von den Jobcentern immer weniger Zuschüsse für unsere Arbeit. Hier hat uns die Große Koalition in Berlin und die neue Arbeitsministerin sehr enttäuscht“.

 

Thekla Walker und Oliver Hildenbrand nahmen die Erfahrungen und Einschätzungen der Praktiker der ERLACHER HÖHE auf. „Wir halten Ihren unermüdlichen Einsatz für wohnungslose und langzeitarbeitslose Menschen für vorbildhaft in Baden-Württemberg“, so Thekla Walker. Kreisvorsitzende Andrea Sieber zeigte sich von dem Ausbau spezieller Hilfeangebote, ganz konkret von dem bereits von ihr besuchten Haus KARLA für wohnungslose Frauen in Backnang, beeindruckt.

 

Oliver Hildebrand sagte zu, die von der ERLACHER HÖHE benannten Forderungen in den Prozess der Programmerarbeitung  für die nächste Landtagswahl einzubringen.

 

Der abschließende Rundgang mit dem Betriebsleiter Reiner Schumacher durch das „1. Bioenergiedorf der Region Stuttgart“ stieß bei den „grünen BesucherInnen“ auf besonderes Interesse. Landtagskandidat Götz Poppitz konstatierte: „Das Bioenergiedorf Erlach steht für eine gelungene Verbindung von erfolgreichem sozialen und ökologischen Engagement der ERLACHER HÖHE, wir können stolz darauf sein, ein solches Vorzeigeobjekt im Rems-Murr-Kreis zu haben.

 

=> Pressemitteilung der ERLACHER HÖHE als PDF-Datei

 

=> Veröffentlichte Pressemitteilung auf BKZ-Online

Grüner Ortsverband besichtigt Wasserkraftwerk (Pressemitteilung)

Landtagskandidat Götz Poppitz im Gespräch mit Albert Genkinger
Stauwehr am Einlass des Mühlkanals
Blick in den Generatorraum

„Ich bin wahrscheinlich heute der einzige ohne grünes Parteibuch“, so eröffnet Albert Genkinger seine Führung durch das von ihm betriebene Wasserkraftwerk in Burgstall. Das Interesse an einem praktischen Einblick in die umweltschonende Stromerzeugung durch Wasserkraft lockte dann aber doch auch etliche Nicht-Parteimitglieder an die Murr. Eingeladen hatten Landtagskandidat Götz Poppitz und der Ortsverband Backnanger Bucht von Bündnis 90/Die Grünen.

 

Albert Genkinger erzählte die wechselvolle Geschichte des traditionsreichen Mühlenstandorts, dessen Existenz sich bis zurück ins späte Mittelalter belegen lässt. Im Maschinenraum, wo heute zwei Generatoren Strom erzeugen, deutlich zu sehen, hängt eine Kopie der Wasserrechts-Urkunde aus dem Jahr 1898, die den Familien Genkinger und Kugler vom Königreich Württemberg verliehen wurde. Ein Wasserrad, inzwischen durch zwei Turbinen ersetzt, betrieb einst eine Getreidemühle und ein Sägewerk. 1921 wurde die erste Turbine für die heute nicht mehr existente Getreidemühle beschafft. Die zweite folgte 1946 für das Sägewerk, an dessen Stelle sich heute die Schreinerei befindet.

 

1975 kam das vorübergehende Aus für die Mühle. Bis die jetzigen Betreiber das Wasserkraftwerk 1987 wieder in Betrieb nehmen konnten, war allerdings nicht nur der vernachlässigte Mühlkanal von Treibgut und Unrat zu säubern, sondern auch technisch und bürokratisch viel Arbeit zu leisten. Mit einer verlängerten Fischtreppe und 200 m³ Beton für die Wehranlage wurden in den letzten Jahren wesentliche Investitionen getätigt, so dass sich die gesamte Anlage jetzt in hervorragendem Zustand präsentiert.

 

Heute erzeugt das Kraftwerk bis 50 kWh stündlich und ca. 300.000 kWh im Jahr, wobei die Energieausbeute in den letzten Jahren aufgrund der verfügbaren Wassermengen überdurchschnittlich hoch ausfiel.

 

Dass Wasserkraft allein nicht die gesamte Energieversorgung sicherstellen kann, räumt Albert Genkinger ein. Momentan sind es ca. 8% des erzeugten Stroms in Baden-Württemberg, bei konsequenter Ausnutzung aller Potentiale ließe sich dieses Volumen laut Albert Genkinger gegebenenfalls verdoppeln oder verdreifachen. Und einen besonderen Vorteil hat Wasserkraft auf jeden Fall: sie ist deutlich weniger umstritten als andere Energieerzeuger wie Atomkraft, Kohle oder sogar die Windkraft.

Pressemitteilung zur Grünen Runde "Vor Ort" am Samstag, 18. April 2015

Die Nutzung von Wasserkraft ist eine der umweltschonendsten Möglichkeiten zur Energiegewinnung auf regionaler Ebene. Landtagskandidat Götz Poppitz und der Ortsverband Backnanger Bucht von Bündnis 90/Die Grünen laden deshalb Parteimitglieder und interessierte Bürger/innen ein zu einer Besichtigung des Wasserkraftwerks in Burgstall.

Dieser traditionsreiche  Mühlenstandort wurde ursprünglich als Sägewerk und Getreidemühle genutzt. Heute dient die Anlage zum einen zur Stromerzeugung für das öffentliche Netz, zum anderen zum Betrieb einer Schreinerei. Betreiber Albert Genkinger berichtet über seine Erfahrungen und beantwortet Fragen der Teilnehmer.

 

Die Besichtigung findet statt am Samstag, 18. April um 14 Uhr. Treffpunkt bei Wasserkraftwerk / Schreinerei Genkinger in der Mühlstraße 37, Burgstall.

Pressemitteilung zur Grünen Runde "Vor Ort" am Freitag, 13. März 2015

Deutschland hat durch die Entscheidung zur Abkehr von Kernkraft und fossilen Brennstoffen hin zu mehr erneuerbaren Energien weltweite Vorbildfunktion und damit große Verantwortung übernommen. Sollte die Energiewende in Deutschland zerredet werden und am Ende gar scheitern, wäre das ein verheerendes Signal in Hinblick auf den fortschreitenden globalen Klimawandel - und eine bequeme Ausrede für andere Nationen, entsprechende Anstrengungen erst gar nicht zu unternehmen. Denn wenn ein gut entwickeltes, fortschrittliches und wohlhabendes Land wie Deutschland an einer solchen Aufgabe scheitern sollte, wie könnte diese dann in den krisengeschüttelten Ländern der südlichen Eurozone, den Schwellen- oder gar Entwicklungsländern gelingen?

 

Aber die Energiewende in Deutschland ist keine reine Bundes- oder Ländersache. Die Energiewende beginnt in den Landkreisen und Kommunen. Auch hier kann (und muss) eine ganze Menge bewegt werden. Allerdings zeigen die im Raum Backnang und Murrhardt gerade teils sehr kontrovers geführten Diskussionen zum geplanten Windpark „Zollstock-Springstein“ deutlich, dass die Umsetzung der Energiewende – trotz grundsätzlich breitem gesellschaftlichem Konsens zum Thema an sich – leider auch auf kommunaler Ebene kein Selbstläufer ist und zum erfolgreichen Gelingen die gemeinsamen Anstrengungen aller Beteiligten notwendig sind.

 

Die Ortsverbände Backnanger Bucht und Oberes Murrtal von Bündnis 90/Die Grünen wollen deshalb über das Thema "Energiewende vor Ort" informieren, Anregungen geben und Möglichkeiten aufzeigen, was ganz konkret auf kommunaler Ebene möglich ist, und laden ein zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion mit jemandem, der es wissen muss: Boris Palmer, Oberbürgermeister der Stadt Tübingen und Initiator der erfolgreichen, mehrfach ausgezeichneten lokalen Klimaschutzinitiative „Tübingen macht blau“ (weitere Informationen unter https://www.tuebingen.de/tuebingen-macht-blau).

 

Die Veranstaltung findet statt am Freitag, 13. März um 19:30 Uhr im Bildungszentrum, Place de Marly 1, 71554 Weissach im Tal und steht allen interessierten Bürgern offen. Moderation durch Götz Poppitz, Vorstandssprecher des Ortsverbandes Backnanger Bucht und Bewerber um die Landtagskandidatur 2016 im Wahlkreis 17 Backnang.

 

=> Link zum Video auf BKZ-Online

Der zugehörige Zeitungsartikel ist leider online nicht (mehr) verfügbar

Putengas statt Putingas (Pressemitteilung)

Aus erster Hand wollte sich der Ortsverband Backnanger Bucht der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN über Erfahrungen mit der Energiegewinnung aus Biogas informieren. Hierzu wurde am Freitag, 21. November zu einem Informationsgespräch nach Großaspach eingeladen.

 

Willy Härtner, seit Mai 2014 Kreisrat der Grünen für den Wahlkreis Aspach/Weissach im Tal konnte im Gasthof Traube eine Gruppe Besucher, teils interessiert Anwohner, vor allem Landwirte, teils interessierte Parteimitglieder begrüßen.

 

Referent und Landwirt Micha Baumgärtner vom Schöntaler Hof betreibt im Familienbetrieb eine Putenmast mit 13.000 Puten. Wie man sich denken kann, fällt dabei viel Mist an.

 

2010 kam er auf die Idee, eine Biogasanlage zu bauen, um die Abfallprodukte seines Hofes in einem natürlichen Kreislauf effektiver für die Menschen zu nutzen. Hierfür reicht der eigene Putenmist inzwischen längst nicht mehr aus. Zusätzlich werden Gülle, Mist und nachwachsende Rohstoffe, wie Mais, Gräser oder Blühmischungen von Landwirten aus der Nachbarschaft mit verwertet. Lange Transportwege entfallen und die Landwirte erhalten die veredelte Gülle, das vergorene nährstoffreiche Material, nach der Verarbeitung zur Energiegewinnung als Dünger wieder zurück.

 

Die Verwertung erzeugt nicht nur Strom, sondern auch Wärme, die für die umstehenden Häuser und Ställe genutzt wird. Zunächst wird das entstehende Gas aus der Gärung, der Zersetzung der organischen Stoffe unter Luftabschluss, in einem Fermenter gesammelt. Die äußere Wetterschutzhülle ähnelt einem Zirkuszelt. Bis zu 1.500 m3 Gas kann so im Betriebszustand gespeichert werden.

 

Der Vorteil des Speichers ist, dass die Stromproduktion durch die beiden Blockheizkraftwerke bedarfsgerecht erfolgen kann. Morgens und abends, jeweils von sechs bis zehn Uhr wenn der Strombedarf am höchsten ist, laufen beide Motoren auf Volllast. Die restliche Zeit läuft nur ein Erzeuger. Diese flexible Abrufbarkeit ist eine des größten Vorteils einer Biogasanlage gegenüber den meisten anderen Erneuerbaren Energieformen.

 

Erstaunlich wie viel Strom dabei herauskommt: stündlich etwa 500 kWh, 4 Mio. kWh im Jahr. In Form von Abwärme stehen sogar knapp 5 Mio. kWh zur Verfügung, die über ein von der Energiegesellschaft geplantes Nahwärmenetz auch für Privathaushalte in Großaspach zur Verfügung gestellt und zum Betrieb der Heizung und Warmwassererzeugung genutzt werden sollen.

 

Die so jährlich mögliche Einsparung entspricht etwa 300.000 Litern Heizöl, so Micha Baumgärtner. „Putengas statt Putingas“ witzelt die Runde und „der bisherige Gestank ist weg“ kann Willy Härtner als direkt betroffener Anwohner der nahen Robert Kaess Siedlung in Backnang aus erster Hand bestätigen. Kommt das Nahwärmenetz, dann steigt der Gesamtnutzungsgrad der Anlage auf insgesamt beachtliche 88%, und der private Abnehmer benötigt zur Nutzung lediglich noch eine kleine Übergabestation anstelle einer sperrigen Heizungsanlage. Die Zahl der interessierten Kunden steigt kontinuierlich an, das Projekt ist auf einem guten Weg.

Pressemitteilung zur Grünen Runde "Vor Ort" am Freitag, 21. November 2014

Aus erster Hand will sich der Ortsverband Backnanger Bucht von Bündnis 90/Die Grünen über das Thema „Energiegewinnung aus Biogas“ informieren. Parteimitglieder und interessierte Bürger/innen sind eingeladen zu einem Erfahrungsbericht und zur Diskussion mit Landwirt Micha Baumgärtner vom Schöntaler Hof, der dort seit 2010 eine Biogasanlage betreibt. Sehr umweltschonend und vor allem auch völlig unabhängig von Sonnenschein oder Wind produziert er mit diesem grünen Kraftwerk zum einen Wärme für den Eigenverbrauch bzw. zur Nahwärmeversorgung, zum anderen aber auch mehrere Millionen Kilowattstunden Ökostrom pro Jahr, die er in die regionalen Netze einspeist.

 

Die Veranstaltung findet statt am Freitag, 21. November um 19 Uhr im Gasthaus Traube, Backnanger Straße 13 in 71546 Großaspach.

Pressemitteilung zur Ortsvorstandsneuwahl im Mai 2014

Von links: Willy Härtner, Andrea Kirchhof, Martin Fischer, Götz Poppitz und Manuel Oberneder

 

Mit viel Rückenwind aus den erfolgreichen Kommunalwahlen ging der neu gewählte Ortsverbandsvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Backnanger Bucht in seine konstituierende Sitzung. Alle fünf Vorstandsmitglieder wurden in der Endphase des Wahlkampfes im Rahmen einer Jahreshauptversammlung von den Mitgliedern einstimmig im Amt bestätigt. Den Vorstandsvorsitz inklusive Presse- und Mitgliederkommunikation übernimmt erneut Götz Poppitz, mit stellvertretendem Vorsitz, Mitgliederverwaltung und Kassenführung wurde wieder Andrea Kirchhof betraut. Das Führungsteam wird abgerundet durch Martin Fischer, Stadtrat Willy Härtner und Manuel Obeneder.

 

Ziele für die kommende Amtszeit sind - unter anderem - stärkere inhaltliche Unterstützung  für die hinzugewonnenen Mandate in Gemeinderat und Kreistag, Verbesserung und Ausbau der Präsenz im Internet, Aktualisierung der Ortsverbandssatzung, Vorbereitung der Landtagswahl in 2016 im Wahlkreis Backnang sowie insbesondere auch eine erhöhte Präsenz des Ortsverbandes in den backnanger Teilorten und umliegenden Gemeinden. Hierzu sollen die öffentlichen Verbandstreffen in den nächsten Monaten ganz gezielt vor Ort stattfinden, um auch dort in noch engeren Kontakt und Dialog zwischen Bürgerschaft, Parteibasis und Amts- und Mandatsträgerinnen und -trägern zu treten.

 

„Wir werden den Schwung aus dem leidenschaftlich geführten Kommunal- und Europawahlkampf mitnehmen für die politische Basisarbeit der nächsten zwei Jahre…“, verspricht Andrea Kirchhof, „…und uns auch weiterhin mit viel Engagement, Herz und Verstand einsetzen für unsere Wählerschaft und die Umsetzung von Grünen Themen in und um Backnang“, fügt Götz Poppitz hinzu.

 

=> Link zur veröffentlichten Pressemitteilung auf BKZ-Online